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Auf ein Wort...

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt;
ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm;
und wer Geld verdient, der legt‘s in einen löchrigen Beutel.

Hag 1,6

Es war alles vergeblich! Das kenne ich auch. Die innere Stimme, die sagt: Es hat alles nichts gebracht: Das Planen. Das Organisieren. Der Einsatz. Es war vergebliche Mühe. Und jetzt beginnt alles von vorne. Oder? Haggai bittet uns, für einen Moment innezuhalten. Es stimmt. Was im Leben funktioniert hat, ist plötzlich fraglich geworden. Viel zu säen, bedeutet nicht zugleich, viel zu ernten. Essen heißt nicht mehr zwangsläufig satt werden. Trinken stillt nicht mehr den Durst. Kleidung schützt nicht gegen innere Kälte. Geld und Erspartes zerrinnen. Haggai bedeutet übersetzt „Der am Festtag Geborene“. Ein Fest und seine Geburt fallen zusammen. Ein Hinweis, wie wir leben können.

Leben bedeutet immer, das Leben zu feiern, zu achten, darin ein Geschenk zu erkennen.

Dazu braucht es heilige Orte. Mitten in den unendlichen Möglichkeiten des Lebens braucht es einen Raum für die Begegnung mit dem Geber des Lebens. Dann wird der winzigste Augenblick zur Ewigkeit und öffnet sich der kleinste Lebensraum zur Unendlichkeit. Für Haggai war dieser Ort gegeben in einem neuen Bau des Tempels in Jerusalem.

Für uns können es aber viele andere Orte sein. Ein Platz, an dem ich mich sicher und frei fühle, wird mir heilig. Eine kostbare Erinnerung wird zur Herberge. Es kann etwas namen- und bildloses sein. Ein Eindruck der Selbsterkenntnis und der Einsicht in das große Ganze meines Lebens spannt sein Zelt über mir. Leben ist mehr als Mühe und Arbeit.

In einem heiligen Moment verwandelt sich alles Vergebliche in Vergeben und Neuwerden.

Die Saat geht auf. Duftendes Brot deckt den Tisch. Eine Quelle aus klarem Wasser löscht den Durst.

Ein Mantel aus Liebe deckt mich zu. Schätze sind im Himmel geborgen.

Nichts war vergeblich. Nur verborgen. Und ich kann neu leben.

Sr. Sigrid Mettenbrink
Diakonische Schwester der Sarepta Schwesternschaft und Pfarrerin Ev. Kirchengemeinde Oppenwehe/Stemwede (KK Lübbecke)

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 13. So. nach Trinitatis (06.09.)
    Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. | Mt 25,40b
    EG 412 So jemand spricht: Ich liebe Gott / EG.E 28 Wenn das Brot, das wir teilen
  • 14. So. nach Trinitatis (13.09.)
    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Ps 103,2
    EG 333 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn / EG.E 14 Lobe den Herrn, meine Seele
  • 15. So. nach Trinitatis (20.09.)
    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. | 1. Petr 5,7
    EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten / EG 427 Solang es Menschen gibt auf Erden
  • 16. So. nach Trinitatis (27.09.)
    „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ | 2. Tim 1,10b
    EG 115 Jesus lebt, mit ihm auch ich / EG.E 16 Gelobt sei deine Treu

 

Was tut Not?

Gott,
in ihm leben und weben und sind wir

Hunger und Durst gestillt
Körper und Seele gesättigt

die Schöpfung Geschenk
Achtung selbstverständlich

Dank atmet
und liebt

© Gertrud Boguslawski

 

 

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